Auch am letzten Turniertag erwies sich das B-Turnier von TuRa Marienhafe als absoluter Publikumsmagnet. Schon frühzeitig waren Sitzplätze in der Kurt-Knippelmeyer-Halle Mangelware. Vor großer und finalwürdiger Kulisse fielen die Entscheidungen.
Finale Gruppe Minis: „Die flinken Hotdogs“ – „Abwehr-Akrobaten“
Unter den Augen zahlreicher Eltern und Großeltern starteten die jüngsten Turnierteilnehmer den Finaltag. Die „Abwehr-Akrobaten“ (weibliche Jugend D) trafen auf „Die flinken Hotdogs“ (männliche Jugend E) und legten vor. Kurz darauf glichen die „Hotdogs“ in einer temporeichen Partie aus (1:1), gingen in Führung und bauten diese zum 5:3-Erfolg aus.
Finale Gruppe AA: „HC Flitzpiepen“ – „BallerRinas“
Einen handballerischen Leckerbissen bot das Finale der Gruppe AA. Hier zeigten die beiden Jugendteams von TuRa und dem MTV Aurich ihr Können. Ein munteres Torewerfen bei dem sich keine der Mannschaften absetzen konnte (3:3, 5:5, 6:6). Bis in die Schlusssekunden bot sich eine ausgeglichene Partie, die die „Flitzpiepen“ knapp mit 9:8 Toren für sich entschieden.
Finale Gruppe AB: „Dynamo Doppelkorn“ – „BizepsBitches“
„Dynamo Doppelkorn“ legte schnell vor (3:0). Als Torhüter Marek Gausling für sein Team dann einen Siebenmeter parierte, schien die Vorentscheidung gefallen. Doch Ida Barkhoff und Alex Pliuto verkürzten mit ihren Toren für die „BizepsBitches“ noch einmal (4:5), ehe Lina Frerichs den 5:5-Ausgleich besorgte und damit den 1222. Treffer des Turniers markierte. Nach zwölf Minuten setzte sich Dynamo mit 7:5 Toren durch.
Finale Gruppe C: „Verdacht up all vörnanne wech“ – „Old Stars & Young Stars“
In der Gruppe C gab es die Neuauflage des Vorrundenspiels zwischen „Verdacht up all vörnanne wech“ und „Old Stars & Young Stars“. Heino Peters besorgte den 1:1-Ausgleich (Stars), ehe sein Team vorlegte, doch „Verdacht“ glich wiederum aus (2:2). Ein Duell auf Augenhöhe setzte sich fort. Am Ende setzten sich die „Stars“ mit 6:4 Toren durch und wiederholten den Vorrundenerfolg.
Finale Gruppe B: „Fein-Leckar Löten“ – „Sugar Stöhr“
Im Finale der Gruppe (Ballspieler) trafen die Routiniers von „Fein-Leckar Löten“ (mehrmaliger Turniersieger) auf die Youngsters von „Sugar Stöhr“. Die jungen und wendigen Spieler von „Stöhr“ setzten sich in diesem Endspiel klar mit 7:3 Treffern durch.
Finale Gruppe L: „Waagekinder“ – „De Bagalutn“
In der Gruppe mit einem aktiven Spieler pro Team auf dem Feld standen sich „Waagekinder“ und Vorjahressieger „De Bagalutn“ gegenüber. Die frühe 1:0-Führung der „Waagekinder“ durch Daniel Schrainer hatte lange Zeit bestand, ehe die „Bagalutn“ per Siebenmeter ausglichen (1:1). Im Anschluss legten die „Waagekinder“ vor, ehe dann die „Bagalutn“ mit 4:3 Toren in Führung gingen. Es folgte der erneute Ausgleich. Einen Sieger fand diese Partie erst in der Verlängerung: „De Bagalutn“ sicherten sich den Sieg (8:6).
Finale Gruppe K: „Kabine 6 – 7 Meter Sekt“ – „Germany’s Last Family“
Cathrin Kampen markierte den einzigen Treffer in dieser spannenden Partie. In der Frauengruppe K sahen die Zuschauer ein ausgeglichenes Duell, das bis zur letzten Sekunde offen war. Ein letzter direkter Freiwurf reichte „Last Family“ nicht mehr zum Ausgleich und „Kabine 6“ feierte den knappen Turniererfolg.
Finale Gruppe E: „Spinnerbande“ – „Havana Club“
Ein Duell auf absoluter Augenhöhe boten sich „Spinnerbande“ und „Havana Club“ im Finale der Gruppe E (mit zwei aktiven Handballern). Die „Spinnerbande“ legte durchweg vor, doch „Havana“ ließ sich nicht abschütteln, sondern glich immer wieder aus. Die reguläre Spielzeit brachte keinen Sieger hervor, sodass in der fünfminütigen Verlängerung der Sieger gekürt wurde. Hier setzte sich die „Spinnerbande“, angeführt von Jannik Tuinmann, mit 10:7 Toren durch.
Finale Gruppe D: „Team Jamaica“ – „Frisch auf! Pülleken“
Den besseren Start erwischte das „Team Jamaica“, das im Finale der Gruppe D auf 5:1 Tore vorlegte. Diese Führung gegenüber „Frisch auf“ Pülleken“ ließ sich „Jamaica“ nicht mehr nehmen und siegte mit 7:4 Toren.
Finale Gruppe G: „Wednesday Ball & Beer Club“ – „Lokomotive Liefpien“
Im Duell der Männer ab 40 Jahren (Gruppe G) legte „Wednesday Ball & Beer Club“ vor und ließ dem Dauerturnierteilnehmer „Lokomotive Liefpien“ keine Chance. Die Mannschaft aus Emden zeigte sich abgezockt, setzte sich am Ende mit 7:3 Treffen durch und verteidigte ihren Vorjahreserfolg.
Finale Gruppe I: „Eltern Pressing!“ – „Wattloopers“
Das 136. und letzte Spiel des Turniers erwies sich als klare Angelegenheit für die „Wattloopers“. Sie legten schnell auf 3:0 vor und ließen im Finale der Gruppe I nichts anbrennen. Souverän errangen sie mit einem 6:1-Sieg ihren dritten Turniererfolg in Serie.
Was den Finaltag besonders auszeichnete, war der sportliche Geist: Viele Teams verzichteten auf hektische Schlussminuten, wenn das Ergebnis feststand, und klatschten sich bereits vor dem Abpfiff freundschaftlich ab.
Nach sechs intensiven Turniertagen zogen die Organisatoren ein erfreuliches Fazit. „Wir haben wieder großartigen Handballsport, faire Spiele und viele lachende Gesichter gesehen“, resümierte Peter Adena, Kopf des Organisationsteams. Auch organisatorisch sei man überaus zufrieden: „Jeder im Orga-Team arbeitet absolut verlässlich, das ist die halbe Miete.“ Erste Ideen zur Optimierung des Turniers habe man bereits notiert und wolle sie mit in die nächste Turnierausgabe nehmen.