Grußbotschaft an Nationalmannschaft online - Pascal Hens mit erster Reaktion

Toller Abschluss des 31. Kempa Brookmerland Turniers




Toller Abschluss des 31. Kempa Brookmerland Turniers

01.01.2019 16:00 Uhr

Einen erfolgreichen Abschluss hat das 31. Kempa Brookmerland-Turnier am Sonntag in Marienhafe gefunden. In zehn Endspielen boten die Finalteilnehmer vor einer tollen Kulisse spannende Partien. Gleich dreimal musste der Sieger in der Verlängerung gefunden werden.

Mit dem Verlauf der Meisterschaften zeigte sich das Organisationsteam von TuRa Marienhafe äußerst zufrieden. „Wir haben insgesamt sehr faire Spiele gesehen“, zog Turniersprecher Imko Swieter Bilanz. Außerdem habe es gleich mehrere Teams gegeben, die erstmals an dem Handballevent teilnahmen. Gleichzeitig stellte man fest, dass sich mehrere Teams durch gezieltes Training auf das Turnier vorbereiteten.
Im ersten Finale des Tages (Gruppe AA) legte „Fast and loud…we will rock you“ lange Zeit vor und befand sich schon auf der Siegerstraße. Doch als Torschützin Jana Ginsberg verletzt ausfiel nutzte „Der Handballkracher“ seine Chance. Das Team, das von Andreas Klaaßen trainiert wird, holte auf, glich aus und ging im Endspurt der Partie in Führung und gab diese bis zum Ende nicht mehr ab (9:6).
Bereits in der Vorrunde gab es das Duell zwischen „Olschkees Kinners“ und dem „1. HC Liekedeler“, das die „Kinners“ knapp für sich entschieden. Daraus zog „Liekedeler“ seine Lehren und schaffte im Finale der Gruppe AA nach dem 3:3-Zwischenstand einen 6:4-Erfolg.
Überraschend zog der „Norder Luderclub“ (Ruderclub Norden) in das Finale (AB) ein, nachdem man in der Vorrunde punktlos blieb. Auch wenn die Jugendlichen im Finale erneut eine Leistungssteigerung zeigten, mussten sie sich in der Gruppe AB „Egon Adelmund, bitte zur Turnierleitung“ mit 2:6 Toren geschlagen geben.
Ein über weite Strecken ausgeglichenes Duell boten sich in der Gruppe C die Teams „Blinklücht“ und „PingPongPanthers“. Erst nach sechs Minuten ging „Blinklücht“ 1:0 in Führung und fasste dann Selbstvertrauen. Am Ende stand ein klarer 4:0-Erfolg zu Buche.
Per Siebenmeter traf Hendrik Koopmanns zum 1:0 nach einer knappen Minute im Finale der Gruppe I. Als „Birgits glorreiche 7“ ausglich, war es wiederum Koopmanns, der erneut die Führung besorgte (2:1). Nach Ende der regulären Spielzeit stand es 2:2-Unentschieden. In der fünfminütigen Verlängerung legte das „Königreich Nordrechtsupweg“ zunächst auf 4:2 vor und setzte sich schlussendlich mit 6:3 Toren durch.
Beide Mannschaften trafen bereits in der Vorrunde (Gruppe J) zweimal aufeinander. Hier setzten sich die „Schmierballerinnen“ jeweils durch. Im Finale musste der Gruppenerste aufgrund von Personalmangel in Unterzahl antreten, aber trotz der beiden Vorrundenniederlagen bewiesen die „Wildcats“ große Sportlichkeit und verzichteten auch darauf, die siebte Spielerin einzusetzen. Nach zwölf Minuten stand es 3:3, erst die Verlängerung brachte die „Wildcats“ als Sieger hervor (6:5).
Während die „Wilden Weiber“ im Finale der Gruppe K zunächst per Siebenmeter in Führung gingen, parierte Torfrau Marion Spinneker für die „Weiber“ einen Siebenmeter. Das reichte jedoch nicht zum Erfolg, denn „Germanys last Money Maker“ glich zum 2:2 aus. In der Verlängerung besorgten Astrid Holzkämper und Ute Peters-Knippelmeyer den 4:2-Erfolg für die „Money Maker“.
Im Finale der Gruppe B, Ballspieler ohne Handballer, boten „DSV United“ und „SV Wacker Durchsaufen“ eine lange Zeit spannende und ausgeglichene Partie. Hinter dem SV verbergen sich befreundete Fußballer, die sich offenbar auf die Stärken des Gegners vorbereitet hatten. Dem SV gelang es, den DSV in einer ansehnlichen Partie mit 5:3 Toren zu bezwingen.
Sich selbst hat „Lokomotive Liefpien“ wohl am meisten überrascht. So war doch die Finalteilnahme im Vorfeld als nicht möglich angesehen worden. Zwei ebenbürtige Mannschaften trafen im Finale der Gruppe L aufeinander, in dem „Fallobst“ zunächst vorlegte. Bis zum 2:2-Ausgleich blieb die Partie ausgeglichen und beide Mannschaften wussten ihren zahlreichen Anhängern zu gefallen. Am Ende feierte die „Lokomotive“ auch aufgrund ihrer langjährigen Turniererfahrung einen 4:2-Sieg.
In der Gruppe E, mit zwei aktiven Handballern, trafen „Rasselbande“ und „Juventus Urin“ aufeinander. „Juventus“ legte hier zum 2:1 vor und als die „Rasselbande“ eine Zeitstrafe kassierte, erhöhte das Team auf 3:1 Tore. Der Grundstock des Erfolgs war gelegt. Trotz einer Manndeckung war „Juventus“ der Sieg nicht mehr zu nehmen (7:5), sodass die Revanche aus dem Vorjahr glückte, als die „Rasselbande“ das Feld als Sieger verließ.
Bei der 31. Turnierausgabe wurden die „Little Pirates“ und „LUPO“ als Fairnesspreissieger ausgezeichnet. Der Partypokal wurde erst im Festzelt an „SV halbe Lunge“ überreicht, denn das Team hatte sich schon frühzeitig die besten Plätze im Zelt gesichert, um in eine lange Partynacht starten zu können.
Als „Salz in der Suppe, das den Charakter des Turniers ausmacht“ bezeichnete Swieter die Kostümierungen und Showdarbietungen einiger Mannschaften. „Allein für den Einfallsreichtum und die investierte Zeit in Planung und Umsetzung hätten alle diese Teams den Pokal verdient gehabt“, brachte Swieter die Anerkennung des Orga-Teams zum Ausdruck. Schlussendlich konnte aber nur ein Team ausgezeichnet werden: „Verdacht up all vörnanne wech“ stemmte den Pokal in die Höhe.
An die Zuschauer des B-Turniers wurde der Vadder-Koch-Gedächtnispokal verliehen. „Nach wie vor strömen unzählige Zuschauer in die Kurt-Knippelmeyer-Halle und sorgen jeden Tag für eine stimmungsvolle Atmosphäre“, erklärte Peter Adena, Kopf des Orga-Teams. Viele Zuschauer haben alle sieben Turniertage besucht. Einige kamen schon mit dem ersten Spiel und gingen erst nach Abpfiff der letzten Partie. Ob man die Teams kannte oder nicht, geklatscht wurde bei zahlreichen Toren. Auch beim Aufräumen packten viele Besucher tatkräftig mit an und sammelten dabei insbesondere auch den Müll anderer Gäste ein und unterstützten so die Veranstalter. Zudem unterstützen die Zuschauer am vorletzten Turniertag die WM-Aktion, bei der Grußbotschaften an die Handballnationalmannschaft aufgezeichnet wurden. Stellvertretend wurde der Pokal an die Familien Barkhoff und Dyhr überreicht.
Schon jetzt gebe es Ideen für Veränderungen, teilten die Veranstalter mit. „Wir werden gleich zu Beginn des Jahres Verbesserungen auf den Weg bringen“, sagte Adena. Die Macher haben sich selbst das Ziel gesetzt, das B-Turnier stets weiterentwickeln zu wollen. Die Grußbotschaft an das Nationalteam soll in den kommenden Tagen im Internet veröffentlicht werden.

Die Namen der Sieger:
Minis: „Der Handballkracher“: Alex Pliuto, Christoph Janssen, Colince Rosenboom, Henri Weinert, Magnus Harms, Marten Rass, Reemt Körring, Simon Klaaßen, Wilko Metzler.

Gruppe AA: „1. HC Liekedeler“: Arne Campen, Daniel Funk, Falk Kurtz, Felix Moltz, Ihno Ewen, Jelto Hasbargen, Jendrik Lübbers, Lars Küßner, Lasse Ebsen, Leon Geiken, Malte Stöver, Milan Freese.

Gruppe AB: „Egon Adelmund, bitte zur Turnierleitung“: Arne Kröger, Ben Mussbach, Carsten Kossmann, Hendrik Redenius, Jannik Boomfalk, Lars Adelmund, Maik Merk, Marco Willms, Marlon Backer, Nico Röpkes, Patrick Bossmann, Tobias Betten.

Gruppe C: „Blinklücht“: Anja Klaassen, Carina Lindstedt, Enno Alberts, Gesa Buck, Inge Heyen, Jessica Seidel, Marko Oltmans, Olaf Buck, Robert Lindstedt, Stefan Debelts, Steffen Debelts, Tanja Debelts, Thomas Heyen, Ulrike Oltmans, Willy Klaassen.

Gruppe I: „Königreich Rechtsupweg“: Fenna Beewen, Hauke Ahrends, Hendrik Koopmans, Imke Schwitters, Jonas Mammen, Marco Boomgaarden, Ocko Grensemann, Steffen Koopmans, Teelke Meyenburg, Tomma Grensemann.

Gruppe J: „Wildcats“: Aneele Fischer, Anna Janssen, Cara Klooster, Femke Steffens, Hannah Meier, Imke Fuhrmann, Inka Feldmann, Isa Klenz, Jelka Lohre, Jenna Schwitters, Jule Kruse, Lara Janssen, Lena de Boer, Louisa Topp, Nina Moritz, Paula Kruse, Rieke Eilts.

Gruppe K: „Germanys last Money Maker“:
Andrea Folkerts, Andrea Wessels, Angela Dannemann, Anke Giesen, Anke Hohlen, Astrid Holzkämper, Bärbel Poppinga, Carola Jakobs, Dagmar Schlögel, Elke Cramer, Hedda Müller-Osterthun, Hilda Hempen, Michaela Bron, Mine Neumann, Sabine Schwarz, Silke Czerr, Ute Biebrich, Ute Peters-Knippelmeyer, Ute Winkelmann.

Gruppe B: „SV Wacker Durchsaufen“: Hannes Geißler, Henning Grensemann, Jannik Grönke, Lennard Carstens, Leon Bullwinkel, Max Feige, Rainer Carstens, Tillmann Lüken.

Gruppe L: „Lokomotive Liefpien“: Andreas Janssen, Andreas Klaaßen, Andreas Müller, Anke Trei, Arne Kröger, Eilt Blümel, Gunda Wilken, Imke Adena, Ingo Oltmanns, Jan Meyer, Jarik Meyer, Jessica Meyer, Julia Heinenberg, Jörg Adena, Karina Meyer, Maren Janssen, Marje Meyer, Markus Meyer, Markus Wilken, Michael Müller, Mirja Meyer, Oliver Heinenberg, Peter Adena, Thea Meyer, Thorsten Rewerts.

Gruppe E: „Juventus Urin“: Hilko Schwitters, Heye Neumann, Imko Schwitters, Jannik Lottmann, Jens Fischer, Keno Lücken, Kevin Assing, Marco Geiken, Patrick Bergmann, Steffen Klaassen, Sven Fischer, Thomas Gerdes, Tido Poppinga, Tizian Dorow, Wilko Meyer.


Sonderpreise:
Fairnesspreissieger (Jugend): Little Pirates mit Alexander Brouer, Dieke Duin, Jan-Fiete Dirks, Julian Geiken, Linus Nee, Louis Barsuhn, Menko Goldenstein, Rieke Seeberg, Simon Klaaßen, Tomasz Labuda.

Fairnesspreissieger: Lupo mit Andree Uphoff, Christian Unrath, Daria Schneider, Dennis Besemann, Famke Taddigs, Hilke Beewen, Jan-Hendrik Gastmann, Joost Hinrichs, Kevin Meyer, Kira Harms, Lutz Bohlken, Miran Bilal, Nils Meyerhoff, René Lohmeyer, Sebastian Meis, Sophia Manninga, Wilt Kurtz.

Kostümierungspokal: „Verdacht up all vörnanne wech“ mit Andreas Hoofdmann, Anika Eilers, Annerose Poppinga, Daniela Müller, Frank Müller, Gerd Müller, Gino Remmeling, Horst Hinrichs, Ina Smit, Jan Wurps, Jeans Smit, Karsten Brungers, Marc Müller, Marcel Schlagheck, Marco Hoofdmann, Tatjana Hoofdmann-Müller, Thomas Brungers.

Partypokal: „SV halbe Lunge“ mit Dirk Willms, Egon Adelmund, Frank Scharwies, Frank Zuther, Georg Röpkes, Gerhard Giesenberg, Gesa Bruns, Gunda Adelmund, Harry Scharwies, Hedda Freese, Heike Müller, Hinrich Zimmering, Jens Buck, Jens Stöhr, Johannes Hogelücht, Kerstin Zimmering, Maike Roolwes, Manfred Klaassen, Martina Zuther, Michael Zuther, Ralf Müller, Silke Holz, Silvia Geiken, Stefan Geiken, Tobias Holz.

Vadder-Koch-Gedächtnispokal: Er geht in diesem Jahr an die Zuschauer. Stellvertretend überreichten die Organisatoren ihn an die Familien Barkhoff und Dyhr.


Organisatoren
Peter Adena, Saskia Barkhoff, Anika Eilers, Kira Lengert, Inga Lengert, Tatjana Hoofdmann-Müller, Jens Mennenga, Leon Neumann, Lisa Spinneker, Daniel Schrainer, Imko Swieter.

Schiedsrichter
Sarah Dirks, Louisa Topp, Hannah Meier, Paula Kruse, Daniel Schrainer, Cedric Ewen, Mario Ewen, Andreas von Prüssing, Lisa Spinneker, Bernd Tuinmann, Ingo Campen, Stefan Hickele, Ole Spinneker, Jens Mennenga, Leon Neumann, Luc Neumann, Tim Jürrens, Cara Clooster, Kira Lengert, Chiara Lanza.