Grußbotschaft an Nationalmannschaft online - Pascal Hens mit erster Reaktion

Toller Abschluss des 31. Kempa Brookmerland Turniers




Langer zweiter Turniertag gleich mit mehreren Highlights

25.12.2018 12:00 Uhr

Der mit 35 Partien spielreichste Turniertag der 31. Kempa Brookmerland-Meisterschaften ist am Sonntagabend um 22.13 Uhr abgepfiffen worden. Rund 30 Minuten Verzögerung hatten sich im Verlauf des langen Spieltags angesammelt. Das aber tat der guten Stimmung in der Kurt-Knippelmeyer-Halle keinen Abbruch. Erneut zog es die Zuschauermassen nach Marienhafe.

Aufopferungsvoll kämpften die jungen Sportler des Teams „Little Pirates“ und zeigten dabei, dass sie den körperlich überlegenen Gegnern spielerisch Paroli bieten konnten. Dennoch unterlagen die „Pirates“ dem „Handballkracher“ (2:7) und den „Handballschweinchen“ (3:5). Einen umjubelten Sieg feierten hingegen die Jugendtischtennisspieler des SuS Rechtsupweg, die unter „Olschkees kinners“ auflaufen. Knapp mit 6:5 Toren besiegten die Rechtsupweger die C-Jugend Handballer von TuRa Marienhafe.
Den höchsten Sieg des Tages feierten die „Grünen Überflieger“ mit einem Neun-Tore-Vorsprung über „Tavor 2,5“ in der Gruppe I (mindestens drei Frauen werden eingesetzt). „Tavor 2,5“ nimmt erstmals am B-Turnier teil und setzt sich aus Mitarbeitern des „Liekedeler Seniorenhuus“ zusammen, das sich in der direkten Nachbarschaft zur Sporthalle befindet.
Ein Duell auf Augenhöhe boten sich „Bananas in Pyjamas“ und „DSV United“ (Gruppe B1). Zunächst legte DSV auf 2:0 Tore vor, doch die zweite Spielhälfte gehörte den „Bananas“. Im Spiel zwischen zwei Teams, die sich aus Ballspielern zusammensetzen, gelang ihnen der umjubelte 2:2-Ausgleich, der bis zum Abpfiff auf der Anzeigetafel aufleuchtete.
Für viel Freude und Abwechslung sowie für den einen oder anderen Lacher sorgen auch 2018 wieder die Darbietungen und Kostümierungen einiger Mannschaften. Die Mannschaften „Wilde Weiber“, „Knallbonbons“, „Germanys last Money Maker“ und „Verdacht up all vörnanne wech“ treten hierbei besonders hervor. Die „Money Maker“ spielen dabei auf die TV-Serie „Haus des Geldes“ an, in der sich ein als Professor bezeichnender Mann den größten Raubüberfall Spaniens plant. Als originalverpackte Barbiepuppen treten die „Wilden Weiber“ auf, während das Mix-Team „Verdacht up all vörnanne wech“ zunächst die Männer aufs Parkett schickt. Diese beweisen dann, dass sie sich gekonnt im Takt zum Glockenspiel den Weihnachtsklassikers „Jingle Bells“ bewegen können. Zudem gefallen einige Mannschaften mit ihren Kostümierungen, in denen sie die Spiele bestreiten, obwohl diese teilweise auch die Bewegungsfreiheit einschränken. „Das zeigt einmal mehr, dass das Siegen nicht an erster Stelle steht und wie bunt und abwechslungsreich das B-Turnier ist“, empfindet Mitorganisatorin Inga Lengert den Einfallsreichtums der Teams als absolute Bereicherung.
Nach der Weihnachtspause wird Deutschlands größtes Handballturnier für Nichtaktive am zweiten Weihnachtsfeiertag, 26. Dezember, um 16.30 Uhr fortgesetzt. Dann steht unter anderem das „Sparkassen-Spiel der Minis“ an.