Herr Swieter, in wenigen Tagen startet das 36. GVO Brookmerland-Turnier. Wie ist die Stimmung im Organisationsteam kurz vor dem Start?
Wir sind aufgeregt, aber vor allem froh. Die letzten Wochen waren intensiv und jetzt spüren wir alle die Vorfreude. Das Turnier ist wie ein großes Familientreffen. Wenn die ersten Teams anrücken, die Musik in der Halle läuft und die Schiedsrichter pfeifen – dann wissen wir: Es ist wieder B-Turnier-Zeit.
Was macht das Turnierjahr 2025 aus Ihrer Sicht besonders?
Zum einen natürlich die Symbolik: Wir stehen kurz vor einem neuen Jahr, und das Turnier ist immer ein Stück Gemeinschaft zum Jahresausklang. Zum anderen wollen wir ein Zeichen für Zusammenhalt, Vielfalt und Teamgeist setzen. Das passt perfekt zum Gedanken des Turniers. Außerdem haben wir mit 61 Teams wieder ein tolles Teilnehmerfeld und eine beeindruckende Spannbreite an Mannschaften – von Stammmannschaften bis zu neuen, kreativen Teams.
Das Turnier lebt auch von Traditionen. Was bleibt gleich, und was ist in diesem Jahr neu?
Vieles bleibt, weil es einfach funktioniert. Dazu gehören die unterschiedlichen Spielgruppen, die beliebte Bockwurst, die tägliche Kinderballverlosung und natürlich das Zuschauerspiel am Finaltag. Neu sind in diesem Jahr kleine, aber feine Details im Rahmenprogramm. Die limitierten Schlüsselanhänger, der Sneaker im Turnierdesign und der Aktionsspieltag.
Wie schafft es Ihr Team, ein solches Mammutprojekt auf die Beine zu stellen? 135 Spiele, über 35 Stunden Programm – das ist eine Hausnummer.
Das stimmt. Ohne ein starkes Kernteam wäre das nicht machbar. Jeder weiß, was zu tun ist – vom Einkauf über die Hallendienste bis hin zur Einteilung der Schiedsrichter. In diesem Jahr war der Spielplan in Rekordzeit fertiggestellt. Das zeigt, wie eingespielt wir alle sind.
Wenn wir zusätzliche Hilfe benötigen, können wir im Verein fragen und sofort bekommen wir Unterstützung. Das ist Vereinsgeist in Reinform.
Viele Zuschauer schätzen gerade das Miteinander und die Fairness im Turnier. Wie schaffen Sie es, diese Atmosphäre zu bewahren?
Das beginnt bei der Haltung. Wir sagen jedem Team: Es geht um Spaß, nicht um den Sieg. Und trotzdem schenken sich die Teams auf dem Feld nichts – genau das macht es spannend. Aber wenn das Spiel vorbei ist, klatschen alle ab und schauen sich zusammen die nächsten Spiele an. Diese Mischung aus sportlichem Ehrgeiz und Kameradschaft ist das, was das Turnier ausmacht.
Neben Spielen und Aktionen steht das Turnier auch immer für Begegnungen. Wie wichtig ist dieser soziale Aspekt geworden?
Er ist zentral. Das B-Turnier ist längst mehr als Sport – es ist ein Begegnungsraum. Hier treffen sich Generationen, Freundeskreise, Ehemalige. Manche Teams bestehen seit über 20 Jahren in fast identischer Besetzung. Für viele ist das Turnier einfach die „die fünfte Jahreszeit“.
Mit der Pastorin Andrea Janssen-Zimmermann haben Sie wieder mal eine Schirmdame. Wie kam es dazu?
Frau Janssen-Zimmermann war im letzten Jahr als Zuschauerin da und war von der Atmosphäre sofort begeistert. Als wir sie fragten, hat sie spontan zugesagt. Sie bringt eine frische, offene Art mit, die perfekt zum Turnier passt.
Wie wichtig sind die Sponsoren für das Gelingen dieser Großveranstaltung?
Unverzichtbar. Wir sind auf Partner angewiesen, die unsere Leidenschaft teilen und froh über die kleinen und großen Unterstützer aus der Region. Ohne die verlässlichen Partner gäbe es kein B-Turnier in dieser Form. Diese Zusammenarbeit zeigt, dass das Turnier von der ganzen Region getragen wird.
Was möchten Sie den Zuschauern für das diesjährige Turnier mitgeben?
Kommt einfach vorbei! Es lohnt sich – egal, ob man Handball-Fan ist oder einfach die Stimmung genießen will. Wir haben Action, Musik, Emotionen und ein volles Programm. Bringt eure Freunde mit, lasst euch mitreißen und erlebt, warum das B-Turnier im Brookmerland längst Kult ist.
Letzte Frage: Gibt es für Sie persönlich ein Highlight?
Ganz klar der Moment, wenn am Finaltag die Halle vollbesetzt ist, eine gelöste Stimmung herrscht und alle gemeinsam jubeln – egal, wer vorne liegt. Dann ist es für uns noch einmal stressig, aber man weiß: Diese sechs Tage Organisation, Planung und kurze Nächte waren es wert.