Dicker Scheck für den Elternverein

Die 26. Ausgabe geht in die Geschichte ein

Turnier-Sieger 2011

„Blinklücht“ dreht die Partie noch




Nach den Shows siegen die „Wilden Weiber“

28.12.2011 12:00 Uhr

Nach den Shows siegen die „Wilden Weiber“ knapp -
Brookmerland-meisterschaft Organisatoren zählen am zweiten Weihnachtsfeiertag über 1100 Zuschauer

Die Nächte können nicht nur in einem bekannten Berliner Szene-Stadtteil lang sein, sondern auch in Marienhafe. Als am zweiten Weihnachtsfeiertag um kurz nach 22 Uhr das letzte Spiel der 26. Kempa Brookmerland-Meisterschaft beendet war, ging es erst richtig los. Im Norder „Club“ wurde bis in den frühen Morgen gefeiert. Auf dem Parkett der Kurt-Knippelmeyer-Halle sorgten die „Wilden Weiber“ sowie die „Untoten Piratinnen“ mit ihren Shows erst für Stimmung, um anschließend um Punkte zu kämpfen.

Die eigentlich deutlich stärker eingeschätzten „Weiber“ hatten ihre liebe Mühe und Not, feierten nach einem 0:1-Rückstand aber noch einen schwer erkämpften 3:2-Sieg, wobei ihnen der entscheidenden Treffer erst kurz vor der Schlusssirene gelang. Richtig viel Spaß hatten die Tura-Minis bei ihren Sparkassenspielen. Krönender Höhepunkt war der Besuch des Weihnachtsmanns. Die Mitglieder des Organisationsteams bewiesen dabei Textsicherheit. Gemeinsam mit den Kindern schmetterten sie ein zünftiges Weihnachtslied. Der Nachmittag begann relativ verhalten, sodass Peter Adena, Imke Poppinga, Erwin Spinneker, Tatjana Hoofdmann, Kathrin Kolb und die anderen Mitglieder des Orga-Teams zunächst eine ruhige Zeit am Regiepult verbrachten. Am frühen Abend füllte sich die Halle aber zusehends. „Offensichtlich mussten viele erst noch Verwandtenbesuche und ähnliches erledigen“, meinte Adena. Am frühen Abend waren aber nahezu alle Plätze besetzt. „Mit über 1100 Zuschauern hatten wir eine größere Resonanz als im vergangenen Jahr“, freute sich Adena. Gemeinsam mit Tura-Handballern mussten die „Macher“ der Brookmerland-Meisterschaft zur Playbackshow antreten.
Leichte Probleme gab es dagegen bei der Besetzung der Verkaufstresen. Einige der eingeteilten Personen erschienen einfach nicht zum Dienst und hielten es nicht einmal für nötig, rechtzeitig abzusagen, sodass andere Doppelschichten schieben mussten.
Mit den „Big Wiener Dogs“ absolvierte auch der Titelverteidiger seinen ersten Auftritt. Gegen „Juventus Urin“ gab es einen 6:4-Sieg. Das Schiedsrichter-Gespann Stefan Spinneker/Daniela Bartscherer leitete die umkämpfte Partie, in der beide Seiten ordentlich zupackten, souverän. Einen guten Eindruck hinterließen auch die „Fruchtzwerge“, die seit 15 Jahren dabei sind. Gegen die „Fortuna Allstars“ warfen Johannes Fleeter, Stefan Meyer und Co. ein 6:4 heraus. Reißenden Absatz fanden die Tombola-Lose, deren Einnahmen dem Elternverein für krebskranke Kinder zugutekommt. Bei den Finals am Freitag gibt es Preise im Gesamtwert von über 1000 Euro zu gewinnen, darunter unter anderem der Besuch eines Heimspiels der Handball-Bundesligafrauen des VfL Oldenburg für vier Personen. Die 26. Ausgabe der Kultveranstaltung im Brookmerland biegt allmählich auf die Zielgerade ein. Heute stehen ab 17.30 Uhr nicht nur weitere Vorrundenbegegungen, sondern auch die ersten Viertelfinals auf dem Programm. Dazu gibt es auch wieder mehrere Shows.