Meldungen
-
Projekt Hallenboden - Neue "Platte" zum Jubiläumsturnier - Vorbereitungen laufen
13.03.2010 23:50 Uhr von Imko
Liebe Sportfreunde,
Ende April geht im Brookmerland eine Ära zu Ende. Nachdem in den letzten Jahren schon viele Bereiche der Kurt-Knippelmeyer-Halle und deren Außenbereich modernisiert und neu geschaffen wurden, geht es nun dem Hallenboden an den Kragen.
Der alte ehrwürdige Belag verschwindet und wird durch einen neuen Spezial-Hallenboden ersetzt. Außerdem erhält die Arena eine neue Wandverkleidung sowie eine neue Beleuchtungstechnik.
Als Sportler freut man sich natürlich auf der einen Seite auf das Neue, das Moderne, doch irgendwie hängt man doch auch an den Dingen, die jahrelang gut waren und als Erfolgsgarant dienten. Die Kurt-Knippelmeyer-Halle wird auch nach der Renovierung sicherlich weiterhin eine Festung sein, die Gästeteams nur schwer einnehmen werden. Die Heimstärke von TuRa Marienhafe wird auch zukünftig anhalten, vielleicht sogar noch weiter wachsen…
Der bald „alte“ Hallenboden hat einige Jahre auf dem Rücken und gleich mehrere Highlights vorzuweisen. Großartige, enge, oft siegreiche, manchmal aber auch bittere Partien wurden auf dem Belag ausgetragen. Tränen des Erfolgs und Tränen der Niederlage hat er verkraftet. Vielleicht ist sogar Siegesschampus auf den Boden getropft.
Er ist das Zuhause aller Handballmannschaften von TuRa Marienhafe, gleichzeitig aber auch Gastgeber für Mannschaften aus dem gesamten norddeutschen Raum. Sogar darüber hinaus kamen Teams ins Brookmerland, um auf diesem Hallenboden spielen zu dürfen. Zu Gast war die australische Handballnationalmannschaft der Frauen und freundschaftliche Begegnungen mit unserem Partnerverein aus Frankreich und Vereinen aus ganz Deutschland, die in Ostfriesland ein Trainingslager absolvierten wurden hier ausgetragen. Hitzige Duelle vor allem in Derbys verkraftete der Belag. Wer erinnert sich nicht gerne an Partien gegen den FC Norden oder freut sich noch heute auf Aufeinandertreffen mit Teams aus Aurich, Emden oder Ihrhove.
Der Boden der K-K-Halle beherbergte sogar 24 Ausgaben des deutschlandweit größten Handballturniers für Nichtaktive. Klein angefangen stellten sie 1986 nur eine kleine Veranstaltung auf dem Boden dar. Heute haben sie sich zu einem Highlight der ostfriesischen Sportszene hochgearbeitet. Die vielen Turnierauflagen haben Sieger und Verlierer hervorgebracht, Freunde zusammengeführt und Stars und Shows aufleben lassen – all das ist auf dem noch verlegten Hallenboden passiert.
Sogar Bundesligatauglichkeit hat der Marienhafer Hallenboden bewiesen. Die GWD Minden, die HSG Nordhorn und auch der VfL Oldenburg waren zu Gast im Brookmerland. Selbst ein späterer Handballweltmeister hat in Marienhafe schon Handball gespielt. Christian Schwarzer war einst mit dem VfL Fredenbeck im Pokalspiel zu Gast. Schon damals trug Schwarzer seine Nummer 8 und erzielte von der Kreisposition zahlreiche Tore. Damals hat noch keiner geahnt, dass Schwarzer 2007 den Weltmeisterpokal in die Luft strecken würde.
Jetzt hat jeder, der sich eine Erinnerung an diesen ehrwürdigen Hallenboden sichern möchte, die Chance dazu. Ab sofort werden Vorbestellungen für den Kauf eines DIN A4 großen Stücks des Hallenbodens angenommen. Jeder kann sich sein persönliches Stück Handballgeschichte nach Hause holen. Für 5,- Euro ist ein Stück des Bodens zu haben. Der Erlös des Verkaufs kommt der Samtgemeinde Brookmerland zu Gute, die Besitzer der „Platte“ ist. Die Samtgemeinde wird den Erlös jedoch direkt wieder in die Modernisierung der Kurt-Knippelmeyer-Halle investieren. Geplant ist der Kauf einer Musikanlage, die dann bei unterschiedlichen Veranstaltungen und Aktivitäten zur Verfügung steht, und deren Anschaffung erst der Verkauf des Bodens ermöglicht. Verbindliche Bestellungen können gegen Vorkasse bei Sport Schoolmann und bei der Tourist-Info in Marienhafe abgegeben werden.
Das letzte Spiel wird am 24. April ab 19.15 Uhr auf dem Parkett ausgetragen. Dann empfängt TuRas erste Herrenmannschaft zum Abschluss der Landesligasaison den TuS Bramsche, der dann womöglich noch um die Meisterschaft spielt. Für Spannung ist also schon heute gesorgt und dem Hallenboden winkt ein würdiges Abschlussspiel. Die 25. hummel Brookmerland-Meisterschaften werden dann auf einem nagelneuen Boden stattfinden. Der Grundstein für ein erfolgreiches Turnier wird also vorhanden sein. Übrigens haben wir bereits die Zusage für ein erstes Highlight... Macht euch bereit für die Jubiläumsausgabe! -
Urkunden jetzt online - Orga-Team lobt Fairness
05.01.2010 15:21 Uhr von Imko
Marienhafe. Mit Rekorden bei der Zahl der teilnehmenden Mannschaften und der Anzahl an Spielern sind die 24. hummel Brookmerland-Meisterschaften in der Vorwoche zu Ende gegangen. 1700 Tore bejubelten die Zuschauer und Fans, die zahlreich in die Kurt-Knippelmeyer-Halle strömten und dafür sorgten, dass in direkter Umgebung zur Sportarena keine freien Parkplätze zur Verfügung standen.
Inwieweit die Teilnehmerzahl und die Anzahl der Teams bei den folgenden hummel Turnieren erreicht wird, wissen die Organisatoren nicht: „Das liegt nicht in unserer Hand.“ Aber das Organisationsteam weist daraufhin, dass es nicht ausschließt, dass es wieder solch hohe Zahlen werden oder dass diese sogar noch gesteigert werden. In der Presse wurde teilweise irrtümlich berichtet, der organisatorische Aufwand würde dies nicht zulassen. „Ob es nun drei Teams mehr oder weniger sind, ist egal. Probleme bereitet uns eher der Mangel an Spielzeit“, erklärt Hilko Holweg, der maßgeblich für die Spielplangestaltung zuständig ist und verweist darauf, dass die Spielzeit davon abhängt, an welchen Wochentagen das Handballevent stattfindet.
Ebenso weisen die Macher von Deutschlands größtem Handballturnier für Nichtaktive darauf hin, dass im Finale der Gruppe B keine harten Aktionen des Teams „Blinklücht“ zu sehen waren und die Schiedsrichter nicht in erhöhtem Maße einschreiten mussten. „Es gab Aktionen, die wir mit den beteiligten Mannschaften besprochen und aus dem Weg geräumt haben, das war aber alles schon am ersten Wochenende“, erklärt Peter Adena, Kopf des jungen Organisationsteams. Danach sei das Motto „Fair geht vor“ umgesetzt worden. Während des gesamten Turniers sei zudem eine außerordentliche hohe Bereitschaft zur Fairness gezeigt worden, hierüber zeigten sich die Verantwortlichen sehr erfreut und lobten die Teams hierfür.
Seit dem Wochenende haben die Mannschaften des Turniers die Möglichkeit, ihre Urkunden online auszudrucken. Erstmals verzichteten die Macher der Mammutveranstaltung testweise darauf, allen Mannschaften eine Urkunde auszuhändigen. Die Urkunden sind auf der Turnierhomepage (www.b-turnier.de) zu finden.
-
1700 Tore fallen in 218 Spielen bei den 24. hummel Brookmerland-Meisterschaften
02.01.2010 14:19 Uhr von Imko
Marienhafe. Das Rekord-Handballturnier in Marienhafe ist am Mittwochabend mit einem grandiosen Finaltag zu Ende gegangen. Zwölf Finalpaarungen standen zum Abschluss der 24. hummel Brookmerland-Meisterschaften an.
Bis auf den letzten Platz war die Kurt-Knippelmeyer-Halle gefüllt. „Von nah und fern sind alle gekommen, um bei den Finals dabei zu sein“, freute sich Peter Adena, Mitorganisator, über die hohe Zuschauerresonanz während des gesamten Turniers.
Mit 1182 Sportlern haben die Mannschaften so viele Spieler wie noch nie in das Turnier geschickt. Auch die 101 Teams sind ein neuer Teilnehmerrekord in der 24 Jahre andauernden Turniergeschichte. Als treffsicher präsentierten sich die Freizeithandballer. In 218 Spielen erzielten sie insgesamt 1700 Tore, das sind pro Spiel im Durchschnitt 7,8 Treffer. Der dritthöchste Wert im Vergleich aller Meisterschaften.
Die ersten vier Finalpaarungen scheinen vom Ergebnis her nicht spannend gewesen zu sein, doch das täuscht. Oft setzte sich das siegreiche Team erst in der Schlussphase ab. Im ersten Spiel des Tages siegte „Mayo Lakers“ gegen „Team Jamaika Mini Marleys“ mit 4:2 Toren. In der Gruppe NA setzten sich die „Music Monx“ gegen „Fenerbahce Fusselritze“ durch (6:3). Gegen „Die schnellen Zwerge“ war für die „Flipflops“ kein Blumentopf zu gewinnen, es setzte eine deutliche 1:8-Niederlage. Die Titelverteidigung gelang „The Tigers“. Dies Team behielt gegen das „Team Eistee“ die Oberhand (4:1).
Den Siegtreffer zum 4:3 gelang „Master of Disaster“ erst kurz Abpfiff. Lange Zeit hatte „Team Ötti“ mitgehalten und Paroli geboten. Erinnerungen an das Vorjahr wurden im Finale der Gruppe I geweckt. Wieder trafen die „Weinbrandschnecken“ und die „Scheunenfeties“ aufeinander. Wieder gab es eine Verlängerung und ein Siebenmeterwerfen. Und wieder siegten die „Weinbrandschnecken“ (7:5).
Auch in der Gruppe G waren die Vorjahresfinalisten ins Finale eingezogen. Dieses Mal waren „De Fairwantten“ jedoch gegen den „MSC Störtebeker“ siegreich (5:4). Nachdem „Karre Pommes Halbes Schwein“ im Viertelfinale der Gruppe E noch am Rande einer Niederlage stand, setzte sich das Team um die OHV-Spieler Florian Ladwig und Henning Greulich im Finale verdient durch. Die „HSG Immer noch in-Team“ blieb beim 2:6 ohne Chance. Auch in der Gruppe L, ein Handballer ist hier erlaubt, gab es einen klaren Erfolg. „Twelve minutes to beat you“ war hier mit 7:4 Toren gegen „Die Natzbande“ erfolgreich.
Ausgerechnet im Finale der Gruppe K zeigten die „Wilden Weiber“ Nervosität. Gegen „Germany’s last Kochmodels“ wollte nicht viel gelingen, sodass sich die „Kochmodels“ verdient einen 4:2-Erfolg feierten. Vor ihrem Spiel hatten beide Teams noch einmal ihre Showdarbietungen präsentiert und viel Applaus geerntet.
Überraschend zog „Ihr müsst immer damit rechnen, dass wir es voll drauf haben“ ins Finale der Gruppe B - ohne Handballer - ein. Dort traf das junge Norder Team auf den Titelverteidiger „Blinklücht“, der auch am Mittwoch siegreich war und sich mit 4:3 Toren knapp behauptete. Der Pokalgewinner war somit in allen sieben Spielen beim hummel Turnier siegreich. Auch „Big Wiener Dogs“ darf den Wanderpokal ein weiteres Jahr sein Eigen nennen. In der Gruppe D, mit drei Handballern pro Mannschaft, setzte sich der Titelverteidiger gegen „Spritkoppen Deluxe“ ungefährdet mit 7:4 Treffern durch. Die „Spritkoppen“ freuten sich über einen zweiten Platz, nachdem sie 2008 den dritten Rang erreicht hatten. Das Ziel für die nächsten hummel Meisterschaften ist schon gesetzt: eine weitere Verbesserung soll es geben.
Während der großen Siegerehrung gab es nicht nur für die siegreichen Mannschaften, sondern auch für die Fairnesspreissieger Pokale. Für ihre besonders faire Spielweise wurden 2009 die Teams „Dat brengt nix!“, „Q“ und „Angels in Action“ ausgezeichnet.
Während der 24. Ausgabe der hummel Meisterschaften war festzustellen, dass erneut die Anzahl an Teams gestiegen ist, die in Kostümen ihre Spiele bestreiten oder Showauftritte einstudiert haben und aufführen. Insbesondere der Kostümierungspokal der Frauen war hart umgekämpft. Hier hatten gleich mehrere Frauenteams der Gruppe K viel Zeit und Arbeit in ihre Darbietungen gesteckt. Den Pokal streckten am Ende die „Wilden Weiber“ in die Luft. Auch die Männermannschaften konkurrierten um diese Auszeichnung. Hier hatten die „Wilden Kerle“ am Ende die Nase vorn. Schon drei Monate vor Turnierbeginn hatten die „Wilden“ die Vorbereitungen für ihre Showauftritte begonnen. Ihren Titel aus dem Vorjahr haben die „Memmert-Memmen“ erfolgreich verteidigt (Kostüm Mixed-Teams). Sie traten als Schokolinsen verkleidet auf und tanzten in ihren aufwendig gebauten Kostümen. „Es ist toll, dass diese Tradition wieder so aufblüht. Das macht die hummel Meisterschaften so besonders“, verrät Imko Swieter, Sprecher des Turniers, einen der Gründe des Erfolgs von Deutschlands größtem Handballturnier für Nichtaktive.
Richtig viel Stimmung und Party haben die Spieler des Teams „Fett Ex Tropicana“ während der sieben Turniertage verbreitet. „Dabei sein ist alles“ lautete das Motto des Teams. „Fett Ex“ wurde daher mit dem Stimmungspokal ausgezeichnet.
Der Vadder-Koch-Gedächtnispokal ging bei der 24. Auflage an Fritz Hill. Hill nahm diese Auszeichnung stellvertretend für alle Spieler entgegen, die sich den Spaß an den hummel Brookmerland-Meisterschaften nicht nehmen lassen und sich trotz gesundheitlicher Rückschläge zurück aufs Spielfeld kämpfen. Für „Die Alten Buben“ griff Hill 2009 wieder zum Ball und erreichte das Halbfinale. Mit stehenden Ovationen wurde Hill zur Pokalübergabe auf dem Spielfeld empfangen und gefeiert.
2010 steht die 25. Ausgabe der hummel Brookmerland-Meisterschaften an. „Für das Jubiläumsturnier werden wir uns einige Höhepunkte überlegen“, verspricht Swieter, der weiß, dass man auch über eine Begrenzung der Teilnehmerzahl nachdenken muss, um einen reibungslosen Ablauf weiterhin gewährleisten zu können. „Ohne die vielen Sponsoren des Turniers und der Handballabteilung wäre die Austragung auf diesem Niveau ohnehin nicht möglich“, ergänzt Adena, der daher allen Sponsoren und Helfern noch einmal ausdrücklich dankte.
-
Wichtige Infos - Das hummel Turnier im Internet - UPDATE: weitere Galerie
01.01.2010 10:26 Uhr von ImkoUnsere Schiedsrichter sind dazu angehalten, bei Fouls und Unsportlichkeiten hart durchzugreifen und von Zweiminutenstrafen sowie Roten Karten Gebrauch zu machen. Bitte denkt daran, dass der Spaß immer im Vordergrund stehen und das Verletzungsrisiko so gering wie möglich sein sollte. Der größte Sieger ist der, der auch bei einer Niederlage Größe zeigt.
Medial ziehen die hummel Brookmerland-Meisterschaften immer weitere Kreise. Nachdem zuvor bereits zahlreiche Radiosender wie Hitradio Antenne, Radio Ostfriesland, NDR1 und ffn auf das Handballevent aufmerksam gemacht haben, hat auch der Friesische Rundfunk im Fernsehen darüber berichtet. Im Internet gibt es zudem weitere Fotogalerien und Filmbeiträge:
- Bildergalerie der Ostfriesen Zeitung
- Videobeitrag bei der Ostfriesen Zeitung (Ostfriesen.TV)
- Videobeitrag bei den Ostfriesischen Nachrichten
- TV-Beitrag beim Friesischen Rundfunk
NEU:
- auch die Ostfriesischen Nachrichten haben nun eine Fotogalerie
Auch auf unseren Seiten gibt es in der Rubrik Bilder erste Fotos der 24. hummel Brookmerland-Meisterschaften zu sehen.